QUEERTACTICS 2025
Queer_Feminist Film_Festival_Vienna 12. - 16. November
MIT DEM
BESUCHBAR
DONNERSTAG, 13. NOVEMBER 16.30 UHR – TICKETS
STATE OF FIRSTS
Österreichpremiere • USA 2025 • 93 MIN • Originalsprache Englisch • REGIE Chase Joynt • MIT Sarah McBride u.v.a.
Vorfilm: A BIRD HIT MY WINDOW AND NOW I’M A LESBIAN
AJ Duble, Carmela Murphy, USA 2024, 8 min, OF
Vorfilm: SHEMERGENCY
Paolo Accogli, Italien 2024, 2 min, kein Dialog
Wie ist es, die Erste zu sein – und welche Folgen hat das? STATE OF FIRSTS begleitet Sarah McBride auf ihrem Weg als erste trans Frau in den US-Senat. In vielen kleinen und großen Momentaufnahmen zeichnet der Film ein Porträt einer Politikerin, die zwischen Engagement, öffentlicher Aufmerksamkeit und persönlicher Verletzlichkeit ihren eigenen Weg sucht und findet. Eine intime Beobachtung über Verantwortung, Sichtbarkeit und die Kraft, Veränderung von innen heraus zu gestalten. Während MAGA-Anhänger*innen versuchen, sie auszugrenzen – ihr etwa den Zugang zu Toiletten verwehren oder ihre Identität öffentlich infrage stellen – begegnet McBride all dem mit Standhaftigkeit und Mut. Mit einer reflektierten Perspektive und feinem Gespür für Zwischentöne erzählt STATE OF FIRSTS von Momenten des Triumphs, von Erschöpfung und Hoffnung – und davon, dass queere Zukunft nur dort sein kann, wo Vielfalt entsteht.
DONNERSTAG, 13. NOVEMBER 18.45 UHR – TICKETS
QUEER AS PUNK
Österreichpremiere • Malaysia, Indonesien 2025 • 88 MIN • OmeU • Originalsprache Englisch • REGIE Yihwen Chen • Dokumentarfilm
Vorfilm: WATER SPORTS
Whammy Alcazaren, Philippinen 2024, 20 min, OmeU
In Malaysia ist Queerness nach wie vor stark unterdrückt, in den Mainstream-Medien werden queere Realitäten kaum abgebildet. Mit QUEER AS PUNK gibt Regisseur*in Yihwen Chen einer Community eine Stimme, die mit Kunst, Musik und Lebensfreude Widerstand leistet. Das Werk lotet das Spannungsfeld zwischen Queerness und Punk als kraftvolle Gegenbewegung zum religiös-konservativen Status quo aus. Das Feiern von Wahlfamilien und queerer Freude wird zu einem Akt der Rebellion – und zeigt, wie selbst kleine Gesten politisch werden, wenn die eigene Existenz bedroht ist. Mit pointierten und mutigen Songs wie „Lonely Lesbian“ oder „Horny & Broke“ erzählt QUEER AS PUNK von persönlichen wie kollektiven Erfahrungen – von Transition und Selbstermächtigung und der Solidarität innerhalb der Community. QUEER AS PUNK ist zugleich Feier und Widerstand: ein vibrierendes Plädoyer für Musik, Freude und Zusammenhalt als radikale Werkzeuge gegen Unterdrückung: Queer Punk’s not dead!!!
DONNERSTAG, 13. NOVEMBER 21.00 UHR – TICKETS
LA MISTERIOSA MIRADA DEL FLAMENCO (THE MYSTERIOUS GAZE OF THE FLAMINGO)
Österreichpremiere • Chile, Frankreich, Deutschland, Spanien 2025 • 104 MIN • OmeU • Originalsprache Spanisch • REGIE Diego Céspedes • Spielfilm
In der staubtrockenen Weite Nordchiles balanciert eine hingewürfelte Bergbausiedlung zwischen Mythos und Angst. Die elfjährige Lidia wächst als Wais*in in einer Wahlfamilie auf, ihre wichtigste Bezugsperson ist Flamingo. Als eine rätselhafte Krankheit um sich greift – angeblich weitergegeben durch einen einzigen Blick – werden die Wände ihrer Gemeinschaft enger, Misstrauen und Scham machen sich breit. Durch Lidias Perspektive erleben wir in LA MISTERIOSA MIRADA DEL FLAMENCO, einer betörenden Melange aus Western und Melodrama, die schwere Last des Aberglaubens – und vieler unbeantworteter Fragen. Diego Céspedes’ Debüt erzählt in kraftvollen Farben und hinreißender Kameraführung eine geradezu archaisch anmutende Geschichte über die Stigmatisierung von AIDS in den 1980er Jahren und die Dynamik toxischer Beziehungen, die Flamingo mit seinem einstigen Geliebten verbindet. Aber die Wüstenlandschaft, befeuert von magischem Realismus, hält auch ganz andere Erfahrungen bereit! Eine bittersüße Geschichte, die herausfordert, bewegt und queere Liebe in all ihrer Kraft feiert.
FREITAG, 14. NOVEMBER 16.30 UHR – TICKETS
NO PUEDO TENER SEXO (I CAN’T HAVE SEX)
Österreichpremiere • Argentinien 2025 • 85 MIN • OmeU • Originalsprache Spanisch • REGIE Bel Gatti • Dokumentarfilm
No puedo tener sexo (Ich kann keinen Sex haben) ist ein intimes Selbstporträt von Bel Gatti, unserer Schauspielerin/Drag-King-Performerin und Babysitter-Protagonistin, die seit vier Jahren keinen Sex mehr hatte. Nach Sitzungen mit ihrem Therapeuten beginnt sie, sich selbst zu filmen, um die Ursachen ihrer sexuellen Blockade zu erforschen. Der Film kombiniert Tagebuchaufnahmen und Humor, um verschiedene Aspekte von Trauma, Begehren und Identität zu beleuchten und gleichzeitig über persönliche Freiheit und ihre komplexe Beziehung zu ihrer Mutter nachzudenken. Bel Bestreben, sich dieser Komplexität zu stellen, führt zu emotional herausfordernden und unangenehmen Szenen, die definitiv niemanden gleichgültig lassen. Unter Einsatz von Sexspielzeug, der griechischen Tragödie und aufrichtiger, unverblümter Reflexionen dient der Film als fesselnde Übung, um Verletzlichkeit aufzudecken und verborgene Aspekte des Selbst zu enthüllen, aber auch, um zu zeigen, wie man kreativ mit ihnen umgehen kann. Dabei wagt er es, tief in die Selbstfindung sowie die Grenzen und Komplexitäten der Intimität einzutauchen.
FREITAG, 14. NOVEMBER 18.45 UHR – TICKETS
Mostra Queer Brasil: We Burn to Stay Alive: MORTE E VIDA MADALENA (DEATH AND LIFE MADALENA)
Österreichpremiere • Brasilien, Portugal 2025 • 85 MIN • OmeU • Originalsprache Portugiesisch • REGIE Guto Parente • Spielfilm
Vorfilme:
SOFIA, Camila de Ilhéus, US 2025, 9 min, OmeU
L’ESQUISSE (THE SKETCH), Tomas Cali, Frankreich 2023, 9 min, OmeU
Als Madalenas Vater stirbt, hinterlässt er das Skript für einen B-Movie samt dazugehöriger Film-Crew. Während der stilecht im Theater begangenen Trauerfeier beschließt sie, selbst das Weltraumabenteuer zu produzieren, auch wenn sie bei Drehbeginn hochschwanger sein wird. Dann häufen sich die Schwierigkeiten: Regisseur und Ex-Mann Davi verschwindet auf mysteriöse Weise, niemand anderes aus der Crew will die Regie übernehmen, das Wetter ist schlecht und es gibt kein Geld. Doch Madalena lässt sich nicht beirren, noch während der Ultraschalluntersuchung setzt sie Himmel und Hölle in Bewegung, um den Film zu realisieren, bevor das Kind auf die Welt kommt. Noá Bonoba ist eine Wucht als Madalena, sie trägt die gesamte queere Community um sie herum und wenn’s sein muss, knurrt sie. Mit viel Humor und Freude an der Farbe thematisiert der Film Machtverhältnisse und Egos an Filmsets und feiert zugleich das Kino als kollektives Schaffen.
FREITAG, 14. NOVEMBER 21.00 UHR – TICKETS
MANOK
Österreichpremiere • Südkorea 2025 • 108 MIN • OmeU • Originalsprache Koreanisch • REGIE Lee Yujin • Spielfilm
Vorfilm: HY HEART IS GOING TO EXPLODE, Jung Inhyuk, Südkorea 2023, 19 min, OmeU
MANOK ist der erste Langfilm von Regisseurin Lee Yujing – eine warmherzige, total freche, zugleich auch ein wenig schnulzige Komödie mit einem leichten Hang zum klassischen koreanischen Drama, angesiedelt im südkoreanischen Hinterland. In der von Konservatismus, Homophobie und religiösem Eifer geprägten Welt fehlen bis heute Antidiskriminierungsgesetze – und genau dort entfaltet sich die wilde folgende Groteske, die mit jeder Faser Community atmet (wunderbarer Cast!!): Statt sich auf die Konflikte zu konzentrieren, richtet der Film den Blick auf Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung innerhalb der LGBTQ+-Community. Im Zentrum steht Manok, die Besitzerin einer Lesbenbar, die in ihre Heimatstadt zurückkehrt – und kurzerhand beschließt, bei der Bürgermeister*innen-Wahl gegen ihren Ex-Partner anzutreten. Was als rebellischer Akt beginnt, wird zu einer berührenden Geschichte über generationsübergreifende Solidarität, Chosen Family und die Kraft, füreinander einzustehen. MANOK erzählt mit Humor und Herz von dem, was Gemeinschaft bedeuten kann.
SAMSTAG, 15. NOVEMBER 14.15 UHR – TICKETS
POOJA, SIR
Wienpremiere • Nepal, USA, Norwegen 2025 • 108 MIN • Omd/fU • Originalsprache Nepali, Hindi • REGIE Deepak Rauniyar • Spielfilm
Im angespannten Grenzgebiet von Madhesh, im Süden Nepals, kämpft die marginalisierte Minderheit der Madheshi um ihre Existenz in einem Staat, der sie systematisch ausgrenzt. POOJA, SIR folgt einer Polizistin, die in einen Entführungsfall verwickelt wird – und dabei in ein Netz aus Korruption, Vorurteilen und Machtmissbrauch gerät. Aus der Hauptstadt Kathmandu entsandt, sieht sich die queere Inspektorin Pooja Thapa mit Rassismus und tief verwurzelten patriarchalen Strukturen innerhalb der Polizei konfrontiert. Der Titel, „Sir“ – eine männliche Anrede – wird zur bitteren Ironie in einer Welt, die Frauen* zum Schweigen bringen will. Während Nepal mit seiner neuen Verfassung von 2015 ins Wanken gerät, wird Poojas Ermittlungsarbeit zu einem moralischen und politischen Aufbegehren, das die Wunden einer unterdrückten Bevölkerung sichtbar macht. POOJA, SIR erzählt eindringlich von Wahrheit, Macht und dem Preis der Integrität.
SAMSTAG, 15. NOVEMBER 16.30 UHR – TICKETS
Mostra Queer Brasil: We Burn to Stay Alive: A NATUREZA DAS COISAS INVISÍVEIS (THE NATURE OF INVISIBLE THINGS)
Österreichpremiere • Brasilien, Chile 2025 • 90 MIN • OmeU • Originalsprache Portugiesisch • REGIE Rafaela Camelo • Spielfilm
Die zehnjährige Gloria kennt sich im Krankenhaus aus, schließlich begleitet sie ihre Mutter, eine Krankenschwester, öfter zur Arbeit. Hier trifft sie die ebenfalls zehnjährige Sofia, deren an Alzheimer erkrankte Großmutter nach einem Unfall eingeliefert wird. Während Sofia ihre Großmutter, eine Seelenheilerin, wieder nach Hause aufs Land bringen will, besteht Mutter Simone darauf, dass die Großmutter zunächst im Krankenhaus bleibt. Hier werden nicht nur Gloria und Sofia Freundinnen, auch ihre alleinerziehenden Mütter freunden sich an. Alle gemeinsam beschließen den Sommer am Land, um die Großmutter bis zum Tod zu pflegen. Rafaela Camelos Langfilmdebüt verwebt das Unsichtbare mit dem Alltäglichen, das Alltägliche mit Queerness, magischen Realismus und subtilen Humor, um schwere Themen Krankheit, Tod und Geschlecht mit betörender Leichtigkeit zu erforschen.
SAMSTAG, 15. NOVEMBER 18.45 UHR – TICKETS
PLAYING WITH FIRE: AN ECOSEXUAL EMERGENCY
Österreichpremiere • Brasilien, Chile 2025 • 71 MIN • OmeCC • Originalsprache Englisch • REGIE Annie Sprinkle, Beth Stevens • Dokumentarfilm
They are back! Als 2020 die Redwood-Wälder in Boulder Creek, Nordkalifornien brennen, müssen Annie Sprinkle und Beth Stephens wie auch viele ihrer Nachbar*innen ihr Zuhause verlassen. Anlass für das ökosexuelle Liebes- und Künstler*innenpaar, ihren dritten gemeinsamen Film dem Feuer zu widmen: Feuer in seinem zerstörerischen Potenzial wie auch in seiner Kraft zu heilen. Ehemals inhaftierte Feuerwehrleute, indigene Gelehrte, Feuerkünstler*innen, Nachbar*innen, Hexen, eine Feuer-Massage-Fetischist*in und eine Burlesque-König*in, die mit Feuerquasten jongliert, erzählen von ihren Erfahrungen mit dem Feuer – und auch Pfau Albert weiß die eine oder andere Anekdote zu berichten. Ein Film mit viel Witz und Humor über Verlust, Lust, indigenes Wissen, Klimakrise, soziale Gerechtigkeit, Zusammenhalt und die Widerstandsfähigkeit queerer Communities.
SAMSTAG, 15. NOVEMBER 21.00 UHR – TICKETS
QUEERTACTICS-pERLEN: NEUES QUEERES KINO AUS DEUTSCHLAND
EROGENESIS, Xandra Popescu, Deutschland 2025, 15 min,
KISS KISS WOLF, lynn t musiol, Deutschland 2024, 18 min,
SHORT NOTICE, Athina Gendry, Deutschland, Frankreich 2024, 36 min, OmeU
FUCK THE CISTEM, Tajo Hurrle, Deutschland 2024, 25 min, OmeU
In der nahen Zukunft ist die Menschheit stark dezimiert, zumal es mit der Fortpflanzung auch nicht mehr so klappt. Alle Augen richten sich auf ein Team an Forscher*innen, die eine künstliche Gebärmutter entwickeln. Doch die haben andere Prioritäten: EROGENESIS, vor allem nicht-genitale sinnliche und sexuelle Erregung. In der Vergangenheit dagegen gab es in Bitterfeld die ORWO, eine riesige Fabrik für Filmmaterial, in der mehrheitlich Frauen arbeiteten: In KISS KISS WOLF berichten zwei ehemalige Mitarbeiterinnen sowie ein ehemaliger Stasi-Mitarbeiter von der klandestinen und dabei sehr erfolgreichen Produktion lesbischer Pornos in der Fabrik. In der Gegenwart bekommt Janna kurzerhand Besuch von Lucy aus Marseille, die auf dem Rückweg von Berlin nach Frankreich gerade mal zwölf Stunden Zeit in Leipzig hat. Die Gespräche der beiden tragen uns leichtfüßigdurch den Film, die Stadt und den Abend, beim Live-Auftritt von Kapa Tult wird endlich geknutscht. SHORT NOTICE ist Lesbenromanze mit Happy End und das im Kurzformat. Und in FUCK THE CISTEM findet Noa mit Unterstützung von Freund*innen schließlich trotz Alpträumen und einigen Ängsten die Kraft, gegen Cis-Heterosexismus und Misgendering anzugehen und für sich selbst einzustehen.
SONNTAG, 16. NOVEMBER 12.00 UHR – TICKETS
REALLY HAPPY SOMEDAY
Österreichpremiere • Kanada 2024 • 90 MIN • Originalsprache Englisch • REGIE J Stevens • Spielfilm
Z ist auf dem besten Weg an den Broadway, als er bei einem Vorsingen für ein Musical keinen Ton mehr trifft. Das Testosteron verändert seine Stimme und so fürchtet Z, dass der Preis für seine Transition ist zu verlieren, wofür er sein ganzes Leben lang gekämpft hat. Mit Unterstützung seiner Partnerin findet Z eine Gesangslehrerin, die ihn dabei unterstützt, sich in seiner neuen Stimme zurechtzufinden. Und in der Zwischenzeit verdient er seinen Unterhalt in der Bar von Santi, der Zs Situation bestens nachvollziehen kann. REALLY HAPPY SOMEDAY wurde mit einem sehr kleinen Team gedreht, Regisseur J Stevens und Hauptdarsteller Breton Lalama haben ihn basierend auf ihren eigenen Erfahrungen gemeinsam geschrieben, so ist es nicht verwunderlich, dass der Film stets nah an Z dran ist, die Kamera ihn zärtlich begleitet und uns seine Transition mit dem Support einer queeren und trans Community miterleben lässt. Einfach bezaubernd!
SONNTAG, 16. NOVEMBER 14.15 UHR – TICKETS
TCHINDAS
Österreichpremiere • Kap Verde, Spanien 2015 • 94 MIN • OmeU • Originalsprache Kapverdisch • REGIE Pablo García Perez de Lara, Marc Serena • Dokumentarfilm
TCHINDAS bringt uns auf die sonnengetränkte Insel São Vicente, Kap Verde, wo Karneval nicht nur als Fest, sondern auch als Ausdruck von Identität und Widerstand gefeiert wird. Im Mittelpunkt dieses umwerfend lebendigen Dokumentarfilms steht Tchinda Andrade, eine charismatische und respektierte Trans Frau, deren Stärke und Kreativität ihre Community verbindet. Seit ihrem Coming-out 1998 ist Tchindas Name zum Synonym für queeren Stolz auf der Insel geworden. Ihr Kampf um mehr Sichtbarkeit für queere Cabo-Verdeaner*innen wird zwar nur am Rande thematisiert, ist jedoch in jeder Begegnung mit Tchinda und ihren Freund*innen spürbar. Wir begleiten die Protagonist*innen in ihrem Alltag bei Karnevalsvorbereitungen – beim Nähen von Kostümen, Kochen, Wagenbauen sowie gemeinsamen Beisammensein. TCHINDAS verzichtet auf Interviews oder erklärende Kommentare und lässt stattdessen Gesten, Blicke und geteilte Momente für sich sprechen. Zwischen Trommelrhythmen und den handgemachten Glitzerkostümen entfaltet sich ein Porträt von Queer Joy und Solidarität – voller Wärme, Humor und Zärtlichkeit. “Tchinda rules, end of story!”
SONNTAG, 16. NOVEMBER 16.30 UHR – TICKETS
SKIFF
Österreichpremiere • Belgien 2025 • 106 MIN • OmeU • Originalsprache Flämisch, Französisch • REGIE Cecilia Verheyden • Spielfilm
Malou ist fünfzehn und lebt in einem kleinen flämischen Ort, in dem alles vertraut und zugleich voller offener Fragen ist. Als begabte Ruder*in stößt sie im Team auf Ablehnung und Mobbing, während ihre Brüder ihr sicherer Anker bleiben. Mitten in den Sommerferien gerät ihre Welt ins Wanken, als ihr großer Bruder seine neue Freundin Nouria vorstellt. Zwischen Malou und Nouria entsteht eine Anziehung, die starke Gefühle weckt und vermeintliche Gewissheiten infrage stellt. SKIFF erzählt leise, aber intensiv von den lauten Momenten des Erwachsenwerdens, von Sehnsucht, Selbstfindung und der Komplexität erster Liebe. Der Film verzichtet auf einfache Lösungen und moralische Urteile und zeigt stattdessen, wie junge Menschen ihren Platz finden – selbst wenn familiäre Bande zu zerreißen drohen. Ein sensibles Coming-of-Age über Intimität, Liebe, Identität und Gender.
Weiter INFORMATIONEN auf: www.queertactics.at
FESTIVAL TRAILER
- 12. – 16.11.

