The Worst Person in the World


Julie ist fast 30 und hat keine Ahnung, was sie für ein Leben führen will. Überwältigt von jeglichen Möglichkeiten, ändert sie immer wieder ihre Richtung. Sie bricht ihr Medizinstudium ab, um sich in der Psychologie – oder doch eher in der Fotografie – zu versuchen. Ihr selbstsicherer 44-jähriger Freund Aksel, der sich längst als Comic-Autor etabliert hat, wünscht sich schon lange ein Kind mit ihr, aber dazu ist Julie noch nicht bereit. Als sie auf einer Party den jungen und energiegeladenen Eivind kennenlernt, steht ihr Leben vor einem weiteren Wendepunkt.

Regisseur Joachim Trier präsentiert eine Zeitgeistkomödie über die Generation der Millennials und die Schwierigkeit, kleine und große Entscheidungen zu fällen. Ein bittersüßer Film, der erheiternde und melancholische Momente der Wahrheit auf die Leinwand zaubert.

“Joachim Triers Tragikomödie befasst sich auf frische und ungekünstelte Weise mit den Unsicherheiten einer jungen Frau, die den Mut hat, sich gegen die gesellschaftlichen Erwartungen an sie zu stellen. Getragen wird der Film vom Charisma der Hauptdarstellerin Renate Reinsve.” (NZZ)

Frances Ha


Ginge es nach Frances, könnte ihr Leben mit Sophie ewig so weiter gehen. Mit Sophie kann sie wunderbare Scheinboxkämpfe ausfechten, von der Zukunft träumen (Sophie als zickige Verlegerin, die ein “Coffee Table Book” über die berühmte Tänzerin Frances herausbringt) und vor allem gemeinsam wohnen. Bis eines Tages die Wirklichkeit vor der Tür steht: Sophie zieht mit ihrem Freund nach Tribeca, und Frances kann sich das Appartement in Brooklyn alleine nicht leisten. Zumal sie beruflich nicht weiter kommt. Als Tänzerin ist sie keine große Nummer, und anstatt sie für eine Weihnachtsaufführung zu engagieren, bietet ihr die Leiterin des Tanzstudios nur einen Bürojob an. Und so stolpert Frances zunächst von einer Katastrophe in die nächste, von einer miesen Absteige in die nächste, noch miesere. Doch Frances ist einfach zu optimistisch, zu sehr dem Leben verhaftet, um sich unterkriegen zu lassen.


Frances Ha, diese “dilettantische Virtuosin” (Der Freitag) ist trotz – oder wegen – ihrer Tollpatschigkeit eine zutiefst sympathische Figur, der man sich unmöglich entziehen kann. Dass der Film in Schwarzweiß gedreht wurde und überwiegend in New York spielt, legt natürlich den Vergleich zu Woody Allens “Manhattan” nahe. Doch weit gefehlt: Formal und inhaltlich erinnert FRANCES HA viel mehr an die Filme der Nouvelle Vague. Frances ist die zeitgemäße Schwester von Antoine Doinel, die zu Musik aus François-Truffaut-Filmen ihre ungelenken und doch so einnehmenden Tanzschritte vollführt und von Noah Baumbach so verliebt in Szene gesetzt wird wie einst Anna Karina von Jean-Luc Godard.

“Doch trotz der deutlichen Verneigung vor der Nouvelle Vague ist Greta Gerwig nicht bloß eine schöne Frau, die Regisseur (und Partner) Noah Baumbach schöne Dinge tun lässt. Die Schauspielerin hat das Drehbuch selbst mitverfasst, und die von ihr mitgeschaffene Figur ist zu jeder Zeit Antrieb des Films, steht nach jedem Schlag wieder auf und muss sich dabei nicht mal verlieben.” (critic.de)

Ausser Atem



Jean-Luc Godards revolutionär inszenierte traurige Nouvelle-Vague-Liebesgeschichte des Pariser Kleinganoven Michel und der amerikanischen Studentin Patricia.

Der Kleinkriminelle Michel (Jean-Paul Belmondo) ist mit einem gestohlenen Wagen unterwegs nach Paris. Als er bei einer Verkehrskontrolle einen Polizisten erschießt, flüchtet er und findet Unterschlupf bei der amerikanischen Studentin Patricia (Jean Seberg), die ihm schließlich zum Verhängnis wird.

All we imagine as Light


In ihrem betörenden Cannes-Gewinner erzählt die indische Regisseurin Payal Kapadia von drei Frauen in Mumbai, die bei einem Ausflug zum Meer Raum für ihre Wünsche finden.

In Mumbai gerät der Alltag der Krankenpflegerin Prabha aus den Fugen, als sie überraschend ein Geschenk von ihrem Ehemann aus Deutschland erhält. Während Prabha sich von ihm entfremdet hat, sucht ihre jüngere, frisch verliebte Mitbewohnerin nach Raum für Zweisamkeit mit ihrem Freund. Zufällig entdecken die Frauen am Strand einen Ort, an dem sich ihre Sehnsüchte erfüllen sollen. Alternativ: Die Krankenschwester Prabha lebt mit ihrer jüngeren Kollegin und Mitbewohnerin Anu in Mumbai. Prabha hat sich von ihrem Ehemann entfremdet und versucht, ihr vergangenes Leben zu vergessen. Stattdessen stürzt sie sich in die Arbeit. Als Prabha von ihrem Mann ein unerwartetes Geschenk erhält, bringt das ihr Leben gehörig durcheinander. Währenddessen ist die unbeschwerte Anu auf der Suche nach einem Ort in der Stadt, an dem sie mit ihrem Geliebten intim sein kann. Eines Tages begeben sich Prabha und Anu auf einen Ausflug ans Meer. Dort stoßen sie auf einen mystischen Wald. Der Ort ist ein Raum der Freiheit und verhilft den Frauen zur Verwirklichung ihrer Träume.

Mit großer Eindringlichkeit und Sensibilität begleitet die indische Regisseurin Payal Kapadia ihre Protagonistinnen durch den Alltag und liefert so ein wahrhaftiges, poetisches und betörendes Porträt des Lebens von Frauen im Zwiespalt zwischen dem Streben nach Autonomie, selbstbestimmter Liebe und den Fesseln der Tradition im heutigen Indien.

»Diese prächtige und moderne Erzählung aus Mumbai ist ein Triumph.«

The Guardian ★ ★ ★ ★ ★

»Ein glühendes Porträt urbaner Beziehungen und unerwarteter Schwesternschaft, das den Wettbewerb in Cannes erleuchtete«

 Variety

Chungking Express


Der Polizist He Qiwu findet sich nach dem Ende einer langjähriger Beziehung in einem tiefen Loch der Trauer wieder. Nach 30 langen Tagen beschließt er den Bottoms Up Club aufzusuchen. Seine Absicht ist, sich sofort in irgendeine Frau zu verlieben, die dort zufällig anwesend ist. Im Auftrag eines kaukasischen Drogenbarons will eine Frau mit einer blonden Perücke mit einigen indischen Einwanderern ein größeres Kontingent Drogen schmuggeln. Doch sie wird von ihren Partnern, denen sie von Anbeginn misstraute, glatt hereingelegt und irrt lange durch die Abfertigungshalle des Flughafens in Hongkong, um diese wieder aufzustöbern, was ihr jedoch nicht gelingt. Frustriert und ausgelaugt betritt sie den Club, wo der Polizist bereits am Tresen hockt, der nun wiederum versucht, die Frau mit der Perücke, von der er nichts weiß, kennen zulernen. Doch sie zeigt ihm erst einmal die kalte Schulter…

Wong Kar-Wais atemberaubendes, stilprägendes Werk verwandelt die vage skizzierten Handlungsvorlagen zu seismografisch genauen Stimmungsbeschreibungen: Momente der Sehnsucht, Verlorenheit und Entfremdung reflektieren einerseits meisterhaft den Charakter der Stadt, verdichten andererseits die Genre- und Lebensbilder zu Szenen von kunstvoller Poesie. CHUNGKING EXPRESS brachte ihn zum Weinen, so Quentin Tarantino einmal, der ihn ins westliche Kino brachte: aus Freude, einen Film so lieben zu können.

Crossing the Bridge – THE SOUND OF ISTANBUL


Nach dem Erfolg seines Melodrams Gegen die Wand entschloss sich der deutsch-türkische Regisseur Fatih Akin, fünf Jahre nach Wir haben vergessen zurückzukehren, wieder zu einer dokumentarischen Identitätssuche. Gemeinsam mit Alexander Hacke, Bassist bei der Band Einstürzende Neubauten, macht er sich in Crossing the Bridge The Sound of Istanbul mitsamt mobilem Tonstudio auf Entdeckungstour durch die pulsierende Musikszene Istanbuls. Jeder, der schon einmal Istanbul besucht hat, weiß, wie stark diese vibrierende Metropole von Musik durchdrungen und geprägt ist. Aus jedem Laden, an jeder Ecke klingen türkische Songs vom Band, mal Folklore, mal Pop, oft auch Klassisch-Europäisches, sodass alles am Ende zu einem durchaus unverwechselbaren Sound verschmilzt. Crossing the Bridge dokumentiert die Musikszene Istanbuls, indem er dem Musiker Alexander Hacke einfach über die Schulter blickt, während er die Musik der Stadt einfängt. Es beginnt mit der neopsychedelischen Gruppe Baba Zula, es folgen kurdische Folkloristen ebenso wie Istanbuler Rapper. Und zwischendurch interviewt Hacke etablierte Musiker wie Straßenmusikanten. Mosaikartig entsteht auf diese Weise eine sehenswerte, persönliche Liebeserklärung Akins an jene Metropole, in der sich, wie in der Musik, Ost und West, römisches und osmanisches Erbe zu einem pulsierenden multikulturellen Ganzen verbinden. Wie beiläufig entsteht dadurch auch ein Porträt der kulturellen und politischen Situation, das mehr über die Türkei erzählt als manche Identitätsdebatte, die im Zusammenhang mit der türkischen Annäherung an die EU geführt wird. Brücken zu schlagen ist auch eine kulturelle Botschaft. In Istanbul ist es eine alltägliche Lebensform. (Rüdiger Suchsland) – Viennale ’05

Do you love me?


„Desorientierung ist ganz normal: Willkommen im Libanon“ DO YOU LOVE ME ist eine spielerische und persönliche Reise durch die audiovisuelle Erinnerung des Libanon, die vollständig aus Archivmaterial besteht. Es ist ein Liebesbrief an Beirut, der 70 Jahre Film, Fernsehen, Heimvideos und Fotografie umfasst und die kollektive Psyche der Libanesen erforscht, die von Freude und Intimität, Zerstörung und Verlust geprägt ist. Durch die Augen von Bürgern, Filmemachern und Künstlern rekonstruiert der Film eine fragmentierte Geschichte in einem Land ohne nationales Archiv und feiert den kreativen Ausdruck als Widerstand, Erneuerung und Möglichkeit, Erinnerungen zu bewahren. Er stützt sich auf über 100 Werke des unabhängigen libanesischen Kinos sowie auf unzählige Heimvideos, Fotos, Podcasts, Musik und andere Medien.

Caravan


Samim, Fawad, Marwand und Najib sind aus Afghanistan nach Österreich geflohen und wollen in der neuen Heimat Wien Fuß fassen können. Das lange Warten auf positive Asylbescheide scheint dies unmöglich zu machen. Ein Dasein zwischen Behördengängen, wechselnden Minijobs und Unterkünften beginnt. Die Angst vor einer Abschiebung veranlasst sie, ihr Glück auch in anderen europäischen Städten zu suchen. Allein die Freundschaft gibt ihnen Halt in dieser ungewissen Zeit.

Lucy Ashton ermutigt sie, ihr Leben mit einer Handykamera festzuhalten. Durch das über drei Jahre entstandene Videotagebuch ermöglicht CARAVAN einen Einblick, wie schwer es für Neuangekommene ist, sich in Europa eine Existenz aufzubauen, und was es bedeutet, angekommen zu sein, aber nicht aufgenommen zu werden. 

FREIES KINO: No Food No Money No Jewels 


FREIES KINO im Stadtkino – 2. Juni 2026, 20:00

No Food No Money No Jewels 

Freies Kino
2. Juni 2026, 20:00
Freier Eintritt, Zählkarten an der Abendkassa
Filme in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Eine Veranstaltung vom Künstlerhaus.

No Food No Money No Jewels 

Zwei Filme von künstlerischen Komplizen in New York – Angela Christlieb, Eve Sussman, Simon Lee

There are some people who begin the Zoo at the beginning called WAYIN and walk as quickly as they can past every cage until they get to the one called WAYOUT… (A.A. Milne)

Es gibt Menschen, die beginnen den Zoobesuch am Anfang, der EINGANG genannt wird, und laufen so rasch wie möglich an jedem Käfig vorbei, bis sie den erreichen, der AUSGANG heisst … (Alan Alexander Milne, 1882–1956, englischer Schriftsteller und Dramatiker, Schöpfer von Pu der Bär / Winnie-the-Pooh.)

Preview: Notes from the Interzone 

von Angela Christlieb (2026, 38 min)

Ein Essayfilm über das Schweben zwischen Traum und Realität, Erinnerung und Fiktion. Der Film verbindet Super-8-Archivmaterial, doku-mentarische Elemente und Traumprotokolle zu einer persönlichen Reise durch Imagination und Unterbewusstsein. Ausgehend vom New York der Gegenwart – geprägt von politischen Demonstrationen und gesellschaftlicher Unruhe – öffnet sich eine assoziative Reise in eine Zwischenwelt aus Bildern, Stimmen und Erinnerungen. Ein Zeit-Loop führt zurück ins Jahr 1997. In einer Ich-Erzählung begegnen wir einer Frau, die in einem russischen Haus in East Brooklyn lebt – umgeben von Latino-Gangs, Salsa-Musik und einem eifersüchtigen Russen. Während sie versucht, ein Drehbuch zu schreiben, halten sie Hitze, Lärm und Unruhe wach. Nachts zappt sie sich durch TV-Sender und bleibt hängen an Sendungen über paranormale Phänomene. Mit jeder Nacht beginnen Gegenstände und Möbel, ein Eigenleben zu entwickeln – die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit löst sich auf. 

No Food No Money No Jewels 

von Eve Sussman, Simon Lee, Angela Christlieb (2026, 35 min)

Der Film begleitet Bear, Rabbit, Owl, Pig und Donkey – eine Gruppe von Fabrikarbeitern, gefangen im endlosen Kreislauf sinnloser Arbeit. Das Skript speist sich aus Aufnahmen berühmter und berüchtigter Persönlichkeiten: Stimmen, die von gelebten Leben erzählen, Misstrauen säen und von stiller Auflehnung künden. Daraus entspinnt sich ein Geflecht aus Sehnsucht und Widerstand – Verschwörungen gegen den Boss, der Traum von der Flucht, die Suche nach Nahrung, Geld und einem anderen Leben. Gedreht zwischen Theaterbühne, Zoo und der ländlichen Peripherie New Yorks, verschmilzt der Film dokumentarische Verité-Bilder mit einer künstlichen Welt aus Gerüsten, Plexiglas und Licht. Der Film kreist um Arbeit und Autorität, um Ausbeutung und das Verlangen nach dem Unerreichbaren. In der letzten Szene kommt es zu einer Art Offenbarung: „Hört niemals auf zu tanzen.“ Und genau das tun sie – sie walzern zur „Blauen Donau“, während die Welt, in der sie gefangen sind, langsam aus ihrer Bahn gerät und ins All davon treibt.

Angela Christlieb


Studierte an der Universität der Künste Berlin bei VALIE EXPORT und Heinz Emigholz sowie an der New School in New York. Sie arbeitet als Autorin, Regisseurin, Editorin und Medienkünstlerin und lebt in Wien und Berlin. Ihre Filme liefen international, unter anderem bei der Berlin International Film Festival, dem Toronto International Film Festival und Locarno, und wurden vielfach ausgezeichnet. Ihr Film „Cinemania“ befindet sich in der Sammlung des Museum of Modern Art. Seit 2005 arbeitet sie mit Eve Sussman und Simon Lee zusammen.

Eve Sussman


Arbeitet in den Bereichen Film, Installation und Live-Performance. Ihre Arbeiten verbinden improvisierte Narration, algorithmischen Schnitt und experimentelle Bildwelten. Sie zeigte ihre Arbeiten international, unter anderem im Museum of Modern Art, im Whitney Museum of American Art und bei der Berlin International Film Festival. Gemeinsam mit Simon Lee erhielt sie 2022 eine Hewlett50 Commission in Media Arts.

Simon Lee


Arbeitet mit Fotografie, Video, Performance und Installation. Seine Projekte reichen von cinéma-vérité-Filmen bis zu performativen Multi-Screen-Arbeiten und Installationen. Sein Projekt „Bus Obscura“ wurde international realisiert, sein Film „Where is the Black Beast?“ lief beim International Film Festival Rotterdam. Gemeinsam mit Eve Sussmanentwickelte er Projekte wie „No Food No Money No Jewels“ und gründete das Wallabout Oyster Theatre in Brooklyn.

The Watermelon Woman


Cheryl, jung, Schwarz und lesbisch, arbeitet in einer Videothek in Philadelphia und verdient sich mit Hochzeitsvideos Geld dazu. Beim Sichten alter Filme aus den 30ern und 40ern stößt sie in einem Südstaatenmelodram auf eine Nebendarstellerin, die im Vorspann nur als „The Watermelon Woman“ benannt wird. Fasziniert beginnt Cheryl zu recherchieren, stößt jedoch schnell auf eine erschreckende Leerstelle: Über Schwarze Schauspielerinnen dieser Zeit ist kaum etwas dokumentiert. Motiviert macht sie sich daran, diese Lücke der Filmgeschichtsschreibung zu schließen, doch unzugängliche Archive, verschlossene Zeitzeug*innen und die Affäre mit einer attraktiven Kollegin machen ihr das Leben schwer.

Eine Schwarze, lesbische Frau macht einen Film über eine Schwarze, lesbische Frau, die einen Film über eine Schwarze, lesbische Frau drehen will; klingt verkopft, entpuppt sich aber als leichtfüßige, humorvolle und selbstreflexive Mockumentary über die Unsichtbarkeit Schwarzer, queerer Filmgeschichte und das Bedürfnis, sich darin wiederzufinden.

“Balancing breezy romantic comedy with a serious inquiry into the history of Black and queer women in Hollywood, The Watermelon Woman slyly rewrites long-standing constructions of race and sexuality on-screen, introducing an important voice in American cinema.”THE CRITERION COLLECTION

“…layered with intelligent ideas about the complexities of power and love…” – Time Out New York

Preserved by the UCLA Film & Television Archive. Preservation funded by 13th Gen, Outfest, The Andrew J. Kuehn Jr. Foundation, TIFF, First Run Features and Yves Averous

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